Home Office: So sorgen Sie für eine sichere Arbeitsumgebung

März 24, 2020

Home Office: So sorgen Sie für eine sichere Arbeitsumgebung

BY Chris Brunau

Cybersecurity MSP Best Practices

Während sich das neuartige Coronavirus (COVID-19) weiter ausbreitet, überlegen viele Unternehmen, wie sie die Sicherheit ihrer Mitarbeiter gewährleisten und dennoch den regulären Geschäftsbetrieb aufrechterhalten können.

Eine Möglichkeit, die viele Unternehmen nutzen, ist Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten zu lassen, um das Krankheitsrisiko zu reduzieren. Vor wenigen Tagen hat Google sämtliche nordamerikanische Mitarbeiter angewiesen, von zu Hause aus zu arbeiten, insofern ihre Aufgaben dies zulassen. Zur Entlastung der Unternehmen stellen Microsoft, Google, LogMeIn, Cisco Webex und Zoom kostenlose Tools zur Verfügung, die die Arbeit von zu Hause aus erleichtern .

Damit Ihre Mitarbeiter sicher von zu Hause aus arbeiten können, sollten Unternehmen Maßnahmen zum Schutz vor Cyberattacken oder Störungen im Geschäftsbetrieb ergreifen. „Wenn Sie Mitarbeiter an Remote-Standorten beschäftigen, dann sollten Sie bedenken, dass die Sicherheitsvorkehrungen sich verändern. Aus diesem Grund könnten Firewalls, DNS und IDS/IPS wirkungslos sein, wenn Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten. Die meisten IT-Umgebungen mit VPN-Unterstützung sollten in der Lage sein, den Remote-Benutzer zu schützen. Dabei sollte die Bandbreite der Benutzer und Remote-Desktop-Sitzungen berücksichtigt werden,“ sagt Dan Garcia, Senior Information Security Engineer II bei Datto.

Im Folgenden erhalten Sie Best Practices und wertvolle Tipps unserer Partner, wie Unternehmen ihren Mitarbeitern auch im Home Office ein sicheres Arbeitsumfeld gewährleisten können.

  • Verwenden Sie ein sicheres WiFi-Netzwerk: Wenn möglich, sollten Sie über Ihr sicheres, privates Heimnetzwerk arbeiten, anstatt sich auf öffentliches WLAN zu verlassen. Wenn Sie Ihre Dateien über eine unsichere WLAN-Verbindung übertragen, kann Privatsphäre verloren gehen und Cyberkriminelle können Ihre Daten abfangen. Wenn Sie auf Ihr eMail-Konto zugreifen oder vertrauliche Daten über ein öffentliches WLAN-Netzwerk versenden, gefährden Sie damit möglicherweise persönliche Daten. Der Einsatz eines VPN und eines starken Passworts, ist für die Sicherheit Ihres Netzwerks unerlässlich. Nach Einschätzung von Andy Katz, Network Solution Engineer bei Datto, ist das Hauptproblem bei der Nutzung des öffentlichen WLANs das Missbrauchspotential. Wenn Sie eine Verbindung zu einer öffentlichen WLAN-Umgebung herstellen, die keine Authentifizierung über WPA erfordert, hat die Netzwerkkommunikation viele Datenübertragungselemente, die über einfachen Text laufen. Dadurch steigt das Risiko, dass sich Cyberkriminelle durch Rogue-APs in Transaktionen einmischen, denen Sie normalerweise vertrauen würden, wie z.B. VPN oder Banking-Websites.
  • Sichern Sie Ihren Heimarbeitsplatz: Stellen Sie sicher, dass Sie über vollständig gepatchte und aktualisierte Antiviren- und Anti-Malware-Software verfügen. Dafür ist es wichtig, dass Sie die gleichen Best Practices wie im Büro anwenden und alles, was Ihnen verdächtig vorkommt, an die interne IT oder Ihren MSP melden. Nach Aussage von Patrick Murphy von Results Technology sind dies wichtige Maßnahmen, um Ihre Sicherheit zu gewährleisten. Weitere Tipps erhalten Sie im Blog von Results Technology.
  • Stimmen Sie sich mit Ihrer firmeninternen IT oder Ihrem MSP ab: Wenn Sie von zu Hause aus arbeiten, ist es wichtig, dass Sie Ihre bewährten Praktiken im Umgang mit Cybersicherheit beibehalten und bei Fragen oder anderen Problemen Kontakt aufnehmen. Laut Steve Stokes, Business Development Director bei Aura Technology in Großbritannien, sollten sich Mitarbeiter mit ihrer internen IT-Abteilung oder dem MSP abstimmen. „Wenn Ihr Unternehmen Ihnen einen Laptop zur Verfügung stellt, ist das meist kein Problem. Müssen Sie auf ihren eigenen Computer zurückgreifen, wird Ihre IT-Abteilung oder Ihr MSP Sie beraten, inwiefern dies möglich ist und falls ja, wie Sie eine sichere Arbeitsumgebung erhalten.“

Die neuesten Entwicklungen zu COVID-19 erhalten Sie auf der speziell eingerichteten Informationsseite des Robert Koch Instituts.

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