05. Januar 2024

Was ist Secure Access Service Edge (SASE)?

Von Chris McKie
Sicherer Zugriffsdienst Edge (SASE)Datto Secure Edge

In der sich rasch wandelnden digitalen Landschaft von heute, in der Remote-Arbeit, Cloud-Computing, Cyberangriffe und das Internet der Dinge (IoT) immer mehr an Bedeutung gewinnen, reichen herkömmliche Netzwerksicherheitsmodelle nicht mehr aus. Cyberkriminelle suchen nach jeder noch so kleinen Sicherheitslücke, die sie finden und ausnutzen können. Hinzu kommt, dass viele Unternehmen mehr Remote-Arbeit und mehr cloudbasierte Anwendungen als je zuvor unterstützen, wobei die Infrastruktur dafür nicht optimal ausgelegt ist – eine perfekte Kombination für Probleme.

Aber genau hier kommt SASE ins Spiel.

Secure Access Service Edge (SASE) ist nicht nur ein weiteres Schlagwort, sondern ein revolutionäres Rahmenkonzept für die Netzwerksicherheit, das darauf ausgelegt ist, den sich wandelnden Anforderungen der modernen digitalen Landschaft gerecht zu werden. Im Kern vereint SASE Netzwerk- und Sicherheitsdienste in einer einzigen, cloudbasierten Architektur. Diese Konvergenz ermöglicht einen einheitlichen, ganzheitlichen Ansatz für Sicherheit und Netzwerkkonnektivität und bietet dabei beispiellose Agilität und Skalierbarkeit.

In diesem umfassenden Leitfaden tauchen wir in die Welt von SASE ein und beleuchten dessen Definition, Ziele und Bedeutung im heutigen Kontext. Anschließend gehen wir auf die Unterschiede zu herkömmlicher Netzwerksicherheit ein und vergleichen SASE mit anderen Technologien wie SSE und SD-WAN. Außerdem beleuchten wir die Kernkomponenten von SASE, seine Funktionsweise, seine Vorteile und die damit verbundenen Herausforderungen.

Was ist Secure Access Service Edge (SASE)?

Secure Access Service Edge (SASE) ist ein Cybersicherheits-Framework, das Netzwerksicherheit und WAN-Funktionen (Wide Area Networking) in einem einzigen, cloudbasierten Dienst vereint. Das Konzept hinter SASE besteht darin, Unternehmen eine agilere, skalierbarere und sicherere Möglichkeit zu bieten, Nutzer und Geräte unabhängig von ihrem Standort mit Anwendungen und Daten zu verbinden. Ein „Cloud-first“-SASE-Ansatz kann dazu beitragen, Systeme und Daten in einer cloudbasierten Welt zu schützen.

Was ist das Ziel von SASE?

Das vorrangige Ziel von SASE ist es, die Netzwerksicherheit und den Netzwerkzugang für Unternehmen zu vereinfachen. SASE zielt darauf ab, den Nutzern eine sichere, zuverlässige und einheitliche Konnektivität zu bieten – unabhängig von ihrem Standort oder ihrem Gerät – und gleichzeitig sicherzustellen, dass Daten und Anwendungen vor Bedrohungen geschützt bleiben. Darüber hinaus ermöglicht SASE auch kleineren Sicherheitsteams, einen größeren Bereich effektiver abzudecken.

Warum nutzen wir SASE?

Die Bedeutung von SASE in der heutigen Landschaft kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Angesichts der zunehmenden Nutzung von Cloud-Diensten, mobiler Arbeitskräfte und der Verbreitung von IoT-Geräten bringen traditionelle Sicherheitsmodelle Unternehmen in Bezug auf die Cybersicherheit oft in eine prekäre Lage. SASE bietet Unternehmen jedoch eine umfassende Lösung zur Verringerung von Cyberrisiken, indem Sicherheitsrichtlinien und -kontrollen bis an die Ränder des Netzwerks ausgedehnt werden, wo sich Nutzer und Geräte befinden.

Inwiefern unterscheidet sich SASE von herkömmlicher Netzwerksicherheit?

SASE unterscheidet sich in mehreren grundlegenden Punkten von herkömmlicher Netzwerksicherheit. Im Gegensatz zu älteren Modellen, die auf einem perimeterbasierten Ansatz beruhen, stützt sich SASE auf einen Zero-Trust-Ansatz. Das bedeutet, dass SASE davon ausgeht, dass Bedrohungen auch aus dem Netzwerk selbst stammen können. Außerdem werden die Vorteile einer identitätsbasierten Zugriffskontrolle, einer kontinuierlichen Überwachung und der Mikrosegmentierung zur Verbesserung der Sicherheit hervorgehoben.

SASE vs. SSE

SSE (Secure Service Edge)wird oft synonym mit SASE verwendet, doch gibt es einige feine Unterschiede. Während SASE Netzwerk- und Sicherheitsdienste auf einer Plattform vereint, konzentriert sich SSE in erster Linie auf die Bereitstellung von Sicherheitsdiensten am Netzwerkrand. SASE bietet einen umfassenderen Ansatz, der sowohl Netzwerk- als auch Sicherheitsaspekte umfasst.

SASE vs. SD-WAN

SD-WAN (Software-Defined Wide Area Network) ist ein wesentlicher Bestandteil von SASE, doch die beiden Begriffe sind nicht synonym. SD-WAN optimiert die Netzwerkleistung durch dynamische Weiterleitung des Datenverkehrs entsprechend den Anforderungen der Anwendungen. SASE hingegen erweitert das SD-WAN-Modell um Sicherheitsdienste und gewährleistet so einen sicheren und effizienten Zugriff auf Cloud-Ressourcen.

Wie funktioniert SASE?

SASE nutzt die Vorteile der Cloud und bündelt verschiedene Sicherheits- und Netzwerkfunktionen in einer einheitlichen Architektur. Es setzt Sicherheitsrichtlinien dynamisch auf der Grundlage von Benutzeridentitäten und Gerätestatus durch und gewährleistet so, dass von jedem Ort aus sicher auf Daten und Anwendungen zugegriffen werden kann. Dadurch werden Netzwerke widerstandsfähiger und weniger anfällig für Angriffe durch böswillige Akteure.

SASE wird in der Regel als cloud-nativer Dienst bereitgestellt, was bedeutet, dass es Cloud-Infrastruktur und -Dienste nutzt, um seine Funktionen bereitzustellen. Dies ermöglicht Skalierbarkeit, Flexibilität und eine einfache Verwaltung. Außerdem macht es SASE zu einer klugen Wahl für die Netzwerksicherheit in unserer zunehmend cloudbasierten Welt.

Was sind die Kernkomponenten von SASE?

Zu den Kernkomponenten des SASE-Modells gehören:

  • Software-Defined Wide Area Network (SD-WAN):SD-WAN spielt eine entscheidende Rolle in SASE, indem es den Netzwerkverkehr optimiert und so eine effiziente und sichere Konnektivität gewährleistet.
  • Secure Web Gateway (SWG):Das SWG schützt vor webbasierten Bedrohungen und setzt Sicherheitsrichtlinien für den Webdatenverkehr durch, wodurch es zu einem entscheidenden Bestandteil des SASE-Sicherheitsrahmens wird.
  • Cloud Access Security Broker (CASB):Ein CASB bietet Transparenz und Kontrolle über Cloud-Anwendungen und stellt sicher, dass sensible Daten beim Zugriff über die Cloud geschützt bleiben.
  • Next-Generation-Firewall (NGFW) und Firewall-as-a-Service (FWaaS):Diese Komponenten erhöhen die Sicherheit, indem sie den Datenverkehr überprüfen und filtern, böswillige Aktivitäten verhindern und Firewall-Funktionen in der Cloud bereitstellen.
  • Zero Trust Network Access (ZTNA):ZTNAstellt sicher, dass Benutzer und Geräte vor dem Zugriff auf Netzwerkressourcen authentifiziert und autorisiert werden, was dem Zero-Trust-Sicherheitsmodell entspricht.

Was sind die Vorteile von SASE?

Die Implementierung von SASE bietet zahlreiche Vorteile, darunter erhöhte Sicherheit, verbesserte Netzwerkleistung, geringere Komplexität und ein besseres Benutzererlebnis. Sie ermöglicht es Unternehmen, sich schnell an veränderte Umstände anzupassen, und stellt sicher, dass die Sicherheit stets mit den Änderungen im Netzwerk Schritt hält.

Was sind die Herausforderungen von SASE?

SASE bietet zwar zahlreiche Vorteile, bringt jedoch auch Herausforderungen mit sich, wie beispielsweise Komplexitäten bei der Integration, potenzielle Latenzprobleme und den Bedarf an qualifiziertem Personal für eine effektive Verwaltung der Plattform. Unternehmen müssen ihre SASE-Implementierung sorgfältig planen, um diese Herausforderungen erfolgreich zu meistern. SASE-Lösungen, die eine breite Palette einfacher Integrationsmöglichkeiten bieten, können die SASE-Implementierung erheblich vereinfachen.

Angesichts der sich ständig weiterentwickelnden digitalen Landschaft erweist sich Secure Access Service Edge (SASE) als bahnbrechende Neuerung im Bereich der Netzwerksicherheit. Durch die Zusammenführung von Netzwerk- und Sicherheitsdiensten in einer cloudbasierten Architektur ermöglicht SASE Unternehmen, in einer zunehmend komplexen und dynamischen Umgebung sichere, zuverlässige und agile Konnektivität bereitzustellen. Die Einführung von SASE ist nicht nur eine Verbesserung der Sicherheit. Es ist ein strategischer Schritt hin zu einer anpassungsfähigeren und sichereren Zukunft.

SASE mit Datto Secure Edge implementieren

Datto Secure Edgeist eine cloudbasierte Zugangsmanagementlösung für die wachsende Zahl von Mitarbeitern im Homeoffice. Managed-Service-Anbieter können damit den Netzwerkzugang vereinfachen und im Vergleich zu einer herkömmlichen VPN-Lösung für mehr Sicherheit sorgen.

Erleichtern Sie hybrides Arbeiten:Verabschieden Sie sich von veralteten Firewalls und zusammengewürfelten VPNs und begrüßen Sie eine einzige, cloudbasierte Lösung für Ihre hybriden Mitarbeiter

Sorgen Sie für nahtlose Sicherheit:Mit dem Datto Network Manager können Sie Sicherheits- und Netzwerkkontrollen ganz einfach verwalten. Dazu gehören:

  • DNS-/Anwendungsfilterung
  • Sicheres Wi-Fi
  • Firewall-Funktionen der nächsten Generation
  • Verschlüsseltes VPN
  • 2FA

Stellen Sie die Verbindung zu SaaS-Anwendungen sicher:Gehen Sie über das Filtern hinaus und priorisieren Sie die geschäftskritischen Anwendungen, die für die tägliche Produktivität am wichtigsten sind.

In wenigen Minuten einsatzbereit:Secure Edge ist so einfach, dass Sie es schnell selbst einrichten können. Unsere All-in-One-Lösung ist für unsere Kunden leicht nutzbar und verlängerbar.

Optimieren Sie Ihre Lieferantenbeziehungen:Integrieren Sie sich sicher und nahtlos in Datto-Lösungen wie „ Datto RMM “ und „Datto Networking“. Sie können zudem Ihre bestehenden Identitätsmanagement-Tools nutzen und dabei unser durch 2FA geschütztes Partnerportal nutzen.

Erfahren Sie in dieser Infografik mehr über Datto Secure Edge.

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