Sichern von virtuellen Maschinen
Virtualisierungssoftware, auch bekannt als Hypervisor, ermöglicht die Ausführung mehrerer "virtueller" Server auf einem einzigen physischen Server. Sie wurde entwickelt, um die Server-Hardware besser zu nutzen, indem mehrere Anwendungen auf einem einzigen Server ausgeführt werden können. Eine virtuelle Maschine ist ein voll funktionsfähiger und isolierter Server, einschließlich Betriebssystem, Anwendung und Daten, der auf einem physischen Server läuft, normalerweise neben anderen virtuellen Maschinen.
Einige gängige Beispiele für virtuelle Maschinen sind VirtualBox, ESX (VMWare), Oracle VM Server, Xen (Citrix), Hyper-V (Microsoft).
Wie erstelle ich ein Backup meiner virtuellen Maschine?
Es gibt zwei Hauptmethoden zur Sicherung virtueller Maschinen.
- Agentenbasierte Datensicherung: Bei agentenbasierten Datensicherungsprodukten muss der Benutzer auf jedem Rechner, den er schützen möchte, eine schlanke Software installieren. Die Agentensoftware läuft auf Kernel-Ebene in einem geschützten System, sodass sie Änderungen auf Blockebene auf dem Rechner problemlos erkennen kann. Sie muss nicht das gesamte Dateisystem scannen, um Änderungen für inkrementelle Backups zu ermitteln. Bei physischen Rechnern kann die agentenbasierte Methode effizienter sein als die agentenlose. Andererseits sind agentenbasierte Backups auf lokale Rechenressourcen angewiesen, um das Backup durchzuführen und an das Backup-Ziel zu senden. Daher kann der Sicherungsprozess die Anwendungsleistung beeinträchtigen, wenn der geschützte Server nicht über die erforderliche Rechenleistung verfügt, um Sicherungen parallel zu Produktions-Workloads durchzuführen. Im Allgemeinen ist dies kein großes Problem, solange der Server für die Bewältigung der erforderlichen Aufgaben richtig dimensioniert ist. Der Agent verfolgt Änderungen am Datensatz der VM, die nach einem festgelegten Zeitplan auf das Sicherungsgerät kopiert werden. Agentenbasierte Sicherungen von VMs sind für viele Unternehmen vollkommen akzeptabel, doch bei großem Umfang ergeben sich zwei potenzielle Herausforderungen. Erstens lassen sich VMs sehr einfach hochfahren und außer Betrieb nehmen. Backup-Agenten müssen manuell auf neuen VMs installiert werden – geschieht dies nicht, bleiben diese Maschinen ungeschützt. Mit dem Wachstum von Unternehmen wird die Verwaltung dieser Vorgänge immer schwieriger. Zweitens verwenden viele Anbieter von Backup-Software eine agentenbasierte Preisgestaltung. Wenn Unternehmen also mehr VMs bereitstellen, steigen auch die Kosten für deren Schutz.
- Agentenlose Datensicherung: Bei der agentenlosen Datensicherung müssen Benutzer keine Agenten auf den geschützten Servern installieren, was die Bereitstellung und Überwachung etwas vereinfacht. Dies ist besonders wichtig in virtuellen Umgebungen mit vielen Produktionsrechnern. Da virtuelle Maschinen so einfach gestartet werden können, kommt es bei der agentenbasierten Datensicherung häufig vor, dass sie ungeschützt bleiben, da kein Backup-Agent installiert wird. Bei der agentenlosen Datensicherung ist dies kein Problem. Viele agentenlose Backup-Produkte für physische Produktionsrechner müssen vorübergehend ausführbare Module in die Systeme einspeisen, bevor das Backup durchgeführt werden kann. In den meisten Fällen ist dies kein Problem, insbesondere wenn die zu sichernde Anwendung eine API bereitstellt, über die die Backup-Software eine Schnittstelle herstellen kann. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass vorübergehend eingespeiste Module Probleme mit der Datenintegrität auf den geschützten Rechnern verursachen können. Wo agentenlose Backup-Verfahren wirklich ihre Stärken ausspielen, ist die VM-Infrastruktur. Eine gute agentenlose Backup-Software nutzt die im Hypervisor vorhandene Change Block Tracking (CBT)-Funktion. Sie profitieren zusätzlich von agentenlosen Backups, wenn ein virtueller Speicherort zum Einsatz kommt, der Daten vom Hypervisor zum Datenspeicher übertragen kann, ohne Netzwerkverkehr zu verursachen. Daher müssen Sie weder IOPS auf der lokalen VM beanspruchen noch Netzwerkbandbreite nutzen, die besser für eigentliche Produktionsprozesse verwendet werden sollte. Bei agentenlosen Backups müssen Nutzer keine Agenten auf den geschützten Servern installieren, wodurch potenzielle Datenverluste verhindert werden. Je nach Preismodell des Anbieters der Backup-Software können agentenlose Backups zudem kostengünstiger sein, da Nutzer keine Lizenzgebühren pro Agent zahlen müssen.
So sichern Sie eine virtuelle Maschine mit SIRIS
Mit Datto Instant Virtualization kann ein geschütztes System innerhalb von Sekunden virtualisiert und entweder lokal auf einer Datto BCDR-Appliance (SIRIS) oder remote in der sicheren Datto Cloud (Datto SIRIS und Datto ALTO) gehostet werden.
Unabhängig davon, ob der Wiederherstellungspunkt Monate oder sogar Jahre alt ist, machen die DRaaS-Lösungen von Datto Schluss mit den langen RTOs, die durch die Rekonstruktion von Backups auf Festplatte oder die Wiederherstellung von Magnetbändern entstehen. Bei der Virtualisierung eines Wiederherstellungspunkts ermöglicht die fortschrittliche Webschnittstelle von Datto die Konfiguration von CPU- und Speicherressourcen. Auch die Netzwerkressourcen können dynamisch konfiguriert werden, so dass Änderungen ohne Neustart der virtuellen Maschine vorgenommen werden können. Während der Virtualisierung können die Backup-Clients ihren normalen Backup-Zeitplan fortsetzen. Geschäftskontinuität war noch nie so einfach und zuverlässig.
Mit Datto SIRIS steht MSPs eine All-in-One-Lösung für die Geschäftskontinuität zur Verfügung. SIRIS ist eine zuverlässige Lösung, die speziell für MSPs entwickelt wurde, um Datenverluste effizient zu verhindern und Ausfallzeiten für ihre Kunden zu minimieren. SIRIS umfasst verifizierte Backups, Wiederherstellungsoptionen für jedes Szenario, sofortige Virtualisierung und Schutz vor Ransomware. Erfahren Sie noch heute mehr darüber.




