Vier Strategien gegen Ransomware

Nov. 20, 2019

Vier Strategien gegen Ransomware

BY Chris Brunau

Ransomware

Datto hat seinen jährlichen, globalen Ransomware Report bereits zum vierten Mal veröffentlicht. Der Report bietet Statistiken und Insights aus einer Umfrage unter 1.400 Managed Service Providern (MSPs) weltweit.

Der Report enthält zahlreiche Details zu Ransomware, Trends im Jahresvergleich, Informationen über Häufigkeit und Ziele der Angriffe, Auswirkungen der Attacken und Empfehlungen zur Wiederherstellung und zur Business Continuity angesichts des wachsenden Risikos. 85% der befragten MSPs geben an, dass Ransomware die am meisten verbreitete Malware-Bedrohung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ist.

Die wichtigsten Ergebnisse des Reports zeigen, wie Sie sich vor Ransomware schützen können:

  • Verteidigung: Der Report zeigt, dass Phishing, fehlendes Cyber-Security-Training und schwache Passwörter die drei Hauptgründe für erfolgreiche Ransomware-Attacken sind. Zu wenige Mitarbeiter sind geschult darin, Ransomware zu erkennen und setzen Unternehmen damit einem Risiko aus. Um genau dieses Risiko zu dezimieren, sollten regelmäßig verpflichtende Cyber-Security-Trainings durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass Mitarbeiter mögliche Phishing-eMails erkennen – das häufigste Einfallstor von Ransomware.
  • Continuity-Strategie: Es gibt keinen 100-Prozent-Schutz gegen Ransomware, auch wenn Antivirus, Perimeter-Schutz und Patch-Management durchaus wirksam sind. Der Report von Datto zeigt, dass Business Continuity & Disaster Recovery (BCDR) die Nummer-1-Lösung gegen Ransomware ist. 92 % der MSPs geben an, dass die Wahrscheinlichkeit einer langen Ausfallzeit geringer ist, wenn die Kunden BCDR-Lösungen einsetzen. Eine solide, schnelle und zuverlässige BCDR-Lösung sollte deshalb zu jeder Strategie gehören, um Prozesse nach einer Ransomware-Attacke schnell wiederherzustellen. Ransomware kann sich schnell und einfach in Netzwerken und SaaS-Anwendungen ausbreiten, was Endpoint- und SaaS-Backup-Lösungen für schnelle Wiederherstellungen ebenfalls unverzichtbar macht.
  • Mehrschichtiger Ansatz für den Worstcase: Die Standard-Security-Lösungen, die es heute am Markt gibt, bieten keinen ausreichenden Schutz gegen Ransomware, die Unternehmen von mehreren Seiten angreift. Ein einziges Produkt reicht nicht, um das Risiko von Infektionen zu senken, stattdessen ist ein mehrschichtiger Ansatz notwendig. Eine solche mehrstufige Strategie sollte BCDR, Mitarbeiter-Schulungen, Patch Management, vereinheitlichtes Threat-Management, Antivirus/Anti-Malware-Software und mehr beinhalten.
  • Cyber-Security-Profi für Business Continuity: KMU vertrauen oft eigenen Computer-affinen Mitarbeitern, wenn es um ihre IT geht, anstatt einen IT-Experten damit zu beauftragen. Unser Report belegt, dass die Kosten für Ausfallzeiten im Vergleich zum Vorjahr um 200 % gestiegen sind. Die Kosten für Ausfallzeiten sind über 23-mal höher als das durchschnittliche verlangte Lösegeld im Jahr 2019. Jemanden damit zu beauftragen, Ihr Unternehmen und Ihre Kunden zu sichern, ist also ein Investment, das sich auszahlt. Wenn sich ein Unternehmen keine komplette IT-Abteilung leisten kann, die sich 24 Stunden am Tag um das IT-Monitoring kümmert, sollte es mit einem Managed Services Provider (MSP) zusammenarbeiten, der die Zeit und die Ressourcen hat, um ein Unternehmen vor den aktuellen Cyber-Security-Bedrohungen zu schützen.

Um mehr über die Ransomware-Trends zu erfahren, laden Sie den Ransomware Report herunter.

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