Das Nachspiel eines Ransomware-Angriffs: Ausfallzeiten schmerzen, BCDR hilft

Juni 22, 2021

Das Nachspiel eines Ransomware-Angriffs: Ausfallzeiten schmerzen, BCDR hilft

By Courtney Heinbach

Unser fünfter jährlicher State of the Channel Ransomware Report beleuchtet die wachsenden Kosten für Ausfallzeiten, die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) nach einem Ransomware-Angriff entstehen. Managed Service Provider (MSPs) berichteten, dass die Kosten für Ausfallzeiten derzeit um 94 % höher sind als im Jahr 2019 und gigantische 486 % höher als noch 2018. Die Angriffe werden immer komplexer und ausgereifter und fordern dementsprechend einen immer höheren Tribut, denn die Wiederherstellung ist – insbesondere mit herkömmlichen Backup-Tools – ausgesprochen zeitaufwändig.

Ransomware-Angriffe können zu erheblichen Geschäftsausfällen führen, da Sicherheitsverletzungen selten auf einen einzelnen Computer beschränkt sind. Der größte Teil der heute verbreiteten Ransomware wurde zum Durchforsten von Unternehmensnetzwerken entwickelt, um nach zusätzlichen zu infizierenden Computern zu suchen. Wenn die Malware nicht erkannt wird, dauert es nicht lange, bis die Benutzergeräte, Server und sogar Daten in SaaS-Anwendungen verschlüsselt sind.

Der Verlust der Geschäftsproduktivität und die geschäftskritische Ausfallzeit standen ganz oben auf der Liste der negativen Folgen, die Ransomware für Kunden hat. Nahezu 20 % der MSPs gaben an, dass KMU gezwungen waren, ein Lösegeld zu zahlen, um den normalen Geschäftsbetrieb wieder aufzunehmen. All dies unterstreicht die Notwendigkeit einer Business Continuity-Lösung, mit der KMU schnell wieder arbeiten können.

MSPs berichteten von diesen Folgen, die sich nach Ransomware-Angriffen ergeben hatten:

  • 62 % - Verlust der Geschäftsproduktivität
  • 39 % - geschäftskritischer Ausfall
  • 28 % - verlorene Daten und/oder Geräte
  • 24 % - gesunkene Rentabilität des Kunden
  • 19 % - Kunden zahlten Lösegeld und stellten Daten wieder her
  • 17 % - Rufschädigung
  • 13 % - Datendiebstahl
  • 10 % - Hacker drohten mit der Veröffentlichung von Daten, falls das Lösegeld nicht ausgezahlt wird
  • 6 % berichteten, dass Ransomware im System verblieb und erneut zuschlug
  • 6 % - SLA-Anforderungen wurden nicht erfüllt
  • 4 % - regulatorische Compliance wurde nicht erreicht
  • 4 % zahlten Lösegeld, aber die Daten wurden nicht mehr freigegeben

*Die Umfrageteilnehmer konnten mehrere Antwortmöglichkeiten auswählen.

In Bezug auf Ransomware-Angriffe geben MSPs an, dass die Kosten für Ausfallzeiten fast 50-mal höher sind als das geforderte Lösegeld, während die durchschnittliche Höhe des Lösegelds im Jahr 2020 in etwa der Höhe des Jahres 2019 entspricht. Von 2018 bis 2019 gab es noch einen starken Anstieg des durchschnittlichen Lösegelds: Die Forderungen erhöhten sich um 37 %. Die Umfrage zeigt, dass die MSPs verstehen, dass der mit Ausfallzeiten verbundene Schaden weitaus kostspieliger ist als das tatsächliche Lösegeld.

Um den Kunden zu helfen, kostenintensive Ausfallzeiten zu vermeiden, ist der Einsatz einer Ransomware-Schutzstrategie mit einer Lösung für Business Continuity und Disaster Recovery schlichtweg die beste Möglichkeit, die ein MSP anbieten kann. Datto wird Ihnen dabei zur Seite stehen. Erfahren Sie mehr über unsere stabilen BCDR-Lösungen.

Global State of the Channel Ransomware Report von Datto

Ransomware ist ein wachsendes Problem für Unternehmen jeder Größe. Erfahren Sie in unserem Jahresbericht mehr über die Risiken, denen MSPs und der Channel ausgesetzt sind, und darüber, wie Unternehmen gegen Ransomware vorgehen.

Read More
Relevant Articles

Subscribe to the Blog