Q&A mit Radhesh Menon – neuer Chief Product Officer bei Datto

Aug. 04, 2020

Q&A mit Radhesh Menon – neuer Chief Product Officer bei Datto

BY Courtney Heinbach

Datto News Datto Products

Seit Juni ist Radhesh Menon Dattos neuer Chief Product Officer. Um zu erfahren, wie er sich auf seine neue Position einstellt, was seine Prioritäten sind und was Technologie für ihn bedeutet, haben wir uns kürzlich (selbstverständlich virtuell) mit ihm zusammengesetzt.

Q: Können Sie ein wenig über Ihre Karriere sprechen und darüber, was Sie zur CPO-Position hier bei Datto geführt hat?

A: Vor meinem Eintritt bei Datto war ich für zwei bekannte Technologieunternehmen - Microsoft und Red Hat - tätig. Bei Microsoft hatte ich die Gelegenheit mit einer Vielzahl von Produkten zu arbeiten, von Windows Server bis zu Azure. Hier habe ich gelernt, wie man mit Technologien globale Effekte erzeugen und vorantreiben kann. Bei Red Hat habe ich gelernt, was es bedeutet mit der Open-Source-Community in Kontakt zu treten und in ihr eine führende Rolle zu übernehmen. Das Unternehmen hat eine beachtliche Reise hinter sich. Was ursprünglich mit einem Produkt begann, hat sich mittlerweile zu einem Unternehmen mit einem breiten Produktportfolio entwickelt. Es war eine interessante Entwicklung.

Erstklassige Produkte, globaler Einfluss, das Engagement mit einer Community und die Entwicklung eines Produktportfolios: All das ist aus meiner Sicht auch für Datto relevant. Datto ist ein Softwareunternehmen, das die Anforderungen von KMU über MSPs erfüllt und sich gleichzeitig von einem weitgehend BCDR-fokussierten Unternehmen zu einem Unternehmen mit breitem Produktportfolio entwickelt hat. Das Ziel ist, der MSP-Community bestmöglich zu dienen und täglich von ihr zu lernen. Deshalb freue ich mich, meine Erfahrung einzubringen und gleichzeitig etwas über das einzigartige Modell zu lernen, das Datto gemeinsam mit dem Channel entwickelt hat.

Ich bin fest davon überzeugt, dass KMU das Rückgrat jeder Wirtschaft bilden und dass die richtige Technologie ihnen zu einem schnelleren Wachstum verhilft. Ich freue mich sehr darauf, mit der Bereitstellung der richtigen Technologie über MSPs, KMU bei ihrer digitalen Transformation zu unterstützen.

Q: Sie sind jetzt seit etwa eineinhalb Monaten bei Datto. Herzlich willkommen! Was sind Ihre ersten Eindrücke? Woran haben Sie gearbeitet, um sich auf die neue Rolle einzustellen?

A: Mein erster Eindruck ist, dass die Menschen bei Datto äußerst herzlich und offen für den Austausch von Informationen sind. Das hilft mir sehr. Außerdem hat Datto eine außergewöhnliche, vertrauensvolle Beziehung zu MSPs auf der ganzen Welt aufgebaut, was auch die Partner-Panels auf unserem kürzlich veranstalteten MSP-Technology Day unter Beweis gestellt haben.

Einen neuen Job inmitten des „New Normal" zu beginnen, war wirklich interessant. Ich habe bereits Erfahrungen mit beruflicher Veränderung, doch die neue Arbeitssituation hat ihre eigenen Herausforderungen mit sich gebracht – und viele Zoom-Meetings. Um mich einzugewöhnen, war es sehr hilfreich, dass ich mir Zeit mit verschiedenen Teams und Führungskräften genommen habe. Ich hatte auch die Gelegenheit, mich mit unseren Produktentwicklungsteams zu treffen, um mich über den Stand der Technologien auf dem Laufenden zu halten. Das war und ist für meine Orientierung sehr wichtig.

Q: Was sind Ihre ersten kurz- und langfristigen Ziele? Mit anderen Worten: Wie werden Sie in Ihrer neuen Rolle für die Datto Partner und den Channel insgesamt arbeiten?

A: Was meine Prioritäten für die Zukunft betrifft, so sehe ich drei Säulen:

  1. Innovation: Als produktorientiertes Unternehmen ist Innovation selbstverständlich – sie ist die Essenz unseres Geschäfts. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir eine noch engere Feedback-Schleife mit unseren Partnern pflegen, um antizipierte Innovationen voranzutreiben, die die Meinungen aller Interessengruppen berücksichtigt. Dadurch erhalten MSPs ein Gefühl dafür, wann und warum wir unsere Produkte so entwickeln, wie wir es tun.
  2. Partner-Erfahrung: Hier spielen zwei Aspekte eine Rolle: Die Produkte von Datto sind so konzipiert, dass sie miteinander verbunden sind, um eine „One Datto“-Erfahrung zu bieten. Der zweite Aspekt betrifft die Optimierung der Nutzererfahrungen, die ein Partner vom Kauf eines Produkts bis hin zu dessen Management und der Verbesserung seiner Funktionalität für das Unternehmen durchläuft. Beide sind gleichermaßen wichtig. Daher ist es von großer Bedeutung, dass wir messbare Fortschritte in diesem Bereich erzielen.
  3. Cloud: Derzeit bietet die Cloud in Form von Software as a Service (SaaS) und Infrastructure as a Service (IaaS) unseren Partnern zwei verschiedene Möglichkeiten. Wir haben von unseren Partnern das Feedback erhalten, dass IaaS sehr komplex ist und Preisgestaltung wenig planbar ist. Wir haben die Möglichkeit, in diesem Bereich eine überzeugende Lösung anzubieten und dadurch die Nutzung der Cloud mit all ihren Vorteilen für unsere Partner zu erleichtern.

Datto Partner können davon ausgehen, dass wir mit ihnen in engem Kontakt für Feedback stehen und es eine klare Roadmap gibt. Kurzfristig liegt der Schwerpunkt darauf, dafür zu sorgen, dass die Produkte besser integriert werden, damit sie weniger Zeit damit verbringen, die Produkte in Betrieb zu nehmen. Datto Partner können sich auch darauf verlassen, dass wir für sie investieren, damit sie cloud-basierte Services anbieten können.

Q: Wenn Sie sich für eine Datto-Lösung entscheiden müssten, welche würden Sie wählen und warum?

A: Aktuell wäre das Datto SaaS Protection, das am schnellsten wachsende Produkt in unserem Portfolio. Gegenwärtig schützen wir die Nutzer von Microsoft 365 und der G Suite. Es gibt jedoch noch viele weitere SaaS-Lösungen, die mit zunehmender Verbreitung Möglichkeiten für den Schutz bieten. Der Bedarf an SaaS-Backup wird zunehmen und wir stehen bereit, um diesen Bedarf effektiv zu decken.

Q: Können Sie uns mitteilen, wie sich die Technologie auf Sie und Ihr Leben ausgewirkt hat, sei es auf beruflicher oder persönlicher Ebene?

A: Ich bin in einer Kleinstadt in Indien aufgewachsen und erinnere mich, dass ich im Alter von 14 Jahren, als ich in der Schule den IBM-kompatiblen Timesharing-PC mit einer 5,25-Zoll-Diskette hochfuhr, auf dem Bildschirm „Microsoft Corporation“ las. Seitdem war es mein Traum, für Microsoft zu arbeiten. Obwohl ich in diesem Moment noch nicht wusste, was das genau bedeutet. Ich brauchte weitere 14 Jahre, um das zu erreichen. Seitdem dreht sich mein ganzes Leben um Technologien.

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