Diese fünf Branchen sind am stärksten von Ransomware betroffen

Juli 06, 2021

Diese fünf Branchen sind am stärksten von Ransomware betroffen

By Courtney Heinbach

Ransomware ist schon seit Jahren auf dem Vormarsch, aber seit dem Jahr 2020 hat die Gefahr und die Häufigkeit der Angriffe deutlich zugenommen. Außerdem hat sich der Fokus der Cyberkriminellen von großen Unternehmen auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verlagert. Managed Service Provider (MSPs) beobachten sehr häufig die gefürchteten Folgen eines Ransomware-Angriffs, die Störungen im Geschäftsbetrieb und Ausfallzeiten der Server mit sich bringen. Doch was macht gerade KMU für die Bedrohung durch Ransomware so empfänglich?

Erstens haben es Cyberkriminelle bevorzugt auf Branchen abgesehen, denen es an Sicherheitsinfrastruktur und IT-Ressourcen mangelt. Zudem suchen sie sich solche Unternehmen als Opfer aus, die große Menge an persönlichen und vertraulichen Daten speichern. Die gestohlenen Daten werden dann nach einer erfolgreichen Attacke von den Angreifern preisgegeben oder gegen ein hohes Lösegeld an die Unternehmen zurückgegeben. Die Cyberkriminellen haben es auch auf Branchen abgesehen, in denen sie einen großen Schaden verursachen können, was vom jüngsten Ransomware-Angriff auf Colonial Pipeline verdeutlicht wird. Dieser Angriff war kein Einzelfall. Derzeit lässt sich eine allgemein zunehmende Bedrohungslage für Energieversorgungsunternehmen beobachten, bei denen Stromausfälle potenziell Millionen von Menschen schädigen können.

Ransomware-Hacker haben es auf besonders wichtige Branchen abgesehen

Laut der in unserem jährlichen State of the Channel Ransomware Report befragten MSPs zählen das Gesundheitswesen, Banken und Versicherungen, Regierungsbehörden, professionelle Dienstleister und das Bildungswesen am häufigsten zu den Opfern von Ransomware-Attacken. 59 % der MSPs geben außerdem an, dass die Verlagerung vieler Arbeitsplätze ins Homeoffice zu einer Zunahme von Ransomware-Angriffen geführt hat. Laut 52 % der MSPs geht auch die Verlagerung von Kunden-Workloads in die Cloud mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko einher.

Ausfallzeiten sind viel kostspieliger als das Lösegeld

Bei Ransomware-Angriffen ist es nicht der Angriff selbst, den Unternehmen am meisten fürchten sollten. Viel gravierender ist die Ausfallzeit, die in den meisten Fällen als Folge des Angriffs entsteht. MSPs berichten, dass die Kosten der Ausfallzeit fast 50-mal höher sind als das geforderte Lösegeld. Laut Help Net Security hat sich die durchschnittliche Dauer der Ausfallzeit nach einem Ransomware-Vorfall auf 23 Tage erhöht.

MSPs berichteten auch, dass die durchschnittlichen Kosten für Ausfallzeiten pro Vorfall im Jahr 2019 um 94 % und im Vergleich zu 2018 um unglaubliche 486 % gestiegen sind.

Wie sich Unternehmen auf Ransomware vorbereiten können

Um Produktivitätsverluste zu vermeiden und geschäftsbedrohenden Ausfallzeiten entgegenzuwirken, sollten Unternehmen Lösungen wie Business Continuity & Disaster Recovery (BCDR) oder Cloud-to-Cloud-Backup in Betracht ziehen, die dabei helfen, Geschäftsdaten schnell wiederherzustellen. Dies sind bewährte und effektive Möglichkeiten, um der Bedrohung durch Ransomware proaktiv zu begegnen.

Tatsächlich geben 91 % der in unserem globalen State of the Channel Ransomware Report befragten MSPs an, dass Kunden mit einer BCDR-Lösung weniger wahrscheinlich erhebliche Ausfallzeiten als Folge eines Ransomware-Angriffs erleben.

Möchten Sie Ihren Kunden zeigen, wie hoch ihre potenziellen Ausfallkosten sind? Lassen Sie sich mithilfe unseres Recovery-Rechners ein Beispiel errechnen. Weitere Informationen zu den Auswirkungen von Ransomware auf den MSP-Channel finden Sie im aktuellen State of the Channel Ransomware Report.

Global State of the Channel Ransomware Report von Datto

Ransomware ist ein wachsendes Problem für Unternehmen jeder Größe. Erfahren Sie in unserem Jahresbericht mehr über die Risiken, denen MSPs und der Channel ausgesetzt sind, und darüber, wie Unternehmen gegen Ransomware vorgehen.

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